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Goldschmied/in

 

Persönliche Anforderungen

Die Tätigkeit von Goldschmieden und Goldschmiedinnen setzt Freude an feiner und exakter Arbeit sowie ein ausgeprägtes handwerkliches Geschick und gutes Vorstellungsvermögen voraus. Zusätzlich werden gestalterische Fähigkeiten und Kreativität erwartet, wenn auch das Gestalterisch-Kreative erst im Laufe oder sogar nach Abschluss der Ausbildung und nach praktischer Tätigkeit und/oder Weiterbildung richtig zum Tragen kommt.

 

Der Goldschmied, die Goldschmiedin verbringt einen einen grossen Teil der Arbeitszeit in sitzender Stellung, was einen gesunden Rücken und ein nicht unerhebliches Mass an "Sitzleder" erfordert. Konzentrationsfähigkeit, grosse Ausdauer und Geduld sowie ein gutes Sehvermögen (Brillen möglich) sind weitere Eigenschaften, die man für diesen Beruf mitbringen sollte.

 

Voraussetzung für die Ausbildung

Erfüllte Schulpflicht. Oft nehmen Ausbildungsbetriebe vorgängig einer Lehre einen handwerklichen Eignungstest vor.

 

Schnupperkurse

Die aktuellen Daten der Schnupperkurse finden Sie rechts unter "Weitere Informationen" oder klicken Sie hier.

 

Ablauf der Ausbildung

Die Lehre dauert 4 Jahre und schliesst mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis als "Gelernte/r Goldschmied/in" mit einem Ausbildungsschwerpunkt (Schmuck, Uhrgehäuse oder Ketten) ab. Der Ausbildungsschwerpunkt wird im Lehrvertrag festgehalten. Die praktische Ausbildung findet in einem als Lehrbetrieb anerkannten Atelier, Bijouterieatelier oder Fabrikantionsgeschäft statt, ergänzt durch Einführungskurse.

 

Die theoretische Ausbildung an der Berufsschule (1Tag pro Woche) beinhaltet die Fächer:

  • Berufskunde
  • gestalterischer Unterricht
  • Edelsteinkunde
  • Deutsch
  • Geschäftskunde
  • Staats- und Wirtschaftskunde
  • Turnen und Sport

Schulen für Gestaltung

An der Schulen für Gestaltung in Genf und La Chaux-de-Fonds kann die Ausbildung auch in einer Fachklasse für Goldschmiede und Goldschmiedinnen durchlaufen werden. Unterrichtssprache dort ist Französisch.

 

Berufsmittelschule (BMS), Berufsmatura

Es besteht die Möglichkeit, parallel zur Lehre die Berufsmittelschule zu besuchen und die Berufsmatura zu erwerben. Die Berufsmatura kann aber auch erst nach der Lehre in Angriff genommen werden (Voll- und Teilzeitschulen).

 

Berufliche Perspektiven und Weiterbildung

Der Aufbau eines eigenen Geschäfts nach dem Lehrabschluss erfordert grossen persönlichen Einsatz sowie Organisationstalent, Geschick im Umgang mit Kunden und Kundinnen und Geschäftssinn. Ist der Sprung in die Selbstständigkeit gelungen, sind auch eigenständige gestalterische Entwicklungen möglich, ja sogar unabdingbar. Der Konkurrenzdruck aus der Schmuckindustrie bewirkt, dass sich Goldschmiede und Goldschmiedinnen vor allem auf exklusive und anspruchsvolle Arbeiten konzentrieren müssen. Die Branche ist konjunkturabhängig.

 

Weitere Informationen:

 

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