Das Wort "gravieren" kommt
vom französischen "graver" = eingraben.
Aufgabe des Graveurs ist es, mit verschiedenen Meisseln,
Punzen oder Sticheln im Metall Verzierungen einzugraben:
- Schriftzüge
- Wappen
- Ornamente
- Monogramme
- Bilder
Arbeitstechnik
Bei
der Ausbildung unterscheidet man zwischen Hand- und Maschinengravur.
Im Gegensatz zur Handgravur, bei der ein
von Hand geführter Stichel die Schrift entstehen lässt,
wird bei der Maschinengravur entweder eine rotierende Fräse
oder ein Gravierdiamant eingesetzt.
Anforderungen und Arbeitsbedingungen
Gravieren sei ein altes Kunsthandwerk, das neben guten
Heraldikkenntnissen vor allem Zeichentalent, handwerkliches
Geschick, Ausdauer
und gutes Sehvermögen verlangt, sagt Graveur Peter
Aebi.
Arbeitsplatz der Graveurin, des Graveurs ist in der Regel
das eigene Atelier, Auftraggeber sind Goldschmiede-, Bijouterie-,
Silber- oder Uhrengeschäfte.
Peter Aebi, Graveur Bern |