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Der Uhrmacherberuf: Fachrichtung Industrie

Die Tätigkeiten

Uhrmacher/innen des Fachgebiets Industrie befassen sich mit der Produktion und dem Zusammenbau von mechanischen und elektronischen Uhren aller Art und Grösse. Sie führen anspruchsvolle Wartungsarbeiten aus und beteiligen sich an der Optimierung von Arbeitsabläufen in der Produktion. Sie sind vor allem in den industriellen Betrieben tätig.

 

Uhrmacher des Fachgebiets Industrie befassen sich hauptsächlich mir der Produktion und dem Zusammenbau von Uhrenteilen. Es stehen ihnen verschiedene Tätigkeitsgebiete offen: die Produktion, das Labor oder die Qualitätssicherung. Im Labor werden u.a. Produktefehler analysiert und Teile getestet. In der Qualitätssicherung werden u.a. Produktionsstandards oder Kontrollperioden festgelegt und Methoden entwickelt, die eine gleichmässsige Produktion gewährleisten.

 

Eine weitere Aufgabe ist die Leitung von Montagewerkstätten. Dort ist er/sie Vorgesetzer eines Produktionsteams, das sich in der Regel aus teil- und unqualifizierten Arbeitskräften zusammensetzt.

 

Die Ausbildung

 

Grundlage
Eidg. Reglement vom 23. Februar 2001

 

Dauer
4 Jahre

 

Ausbildungsort
In der Uhrenindustrie

 

Berufsschulunterricht
Der Berufsschulunterricht findet am ZeitZentrum in Grenchen statt.
Es werden dabei 2 Niveaustufen geführt G (Grundlegende Anforderungen) und E (Erweiterte Anforderungen). Für die 4 jährige Lehre ist der Besuch der Niveaustufe E erforderlich, sonst muss die Lehre nach 3 Jahren als Uhrmacher Praktiker abgeschlossen werden.

 

Berufsmatura
Die Berufsmittelschule unterliegt den kantonalen Bestimmungen.

 

Voraussetzungen

  • Bereitschaft zum Lernen
  • Pünktlichkeit, Sauberkeit, Ordnungssinn
  • gute Auffassungsgabe
  • gute Leistungen in Physik und Mathematik
  • technisches Verständnis
  • Handfertigkeit
  • Freude an Präzisionsarbeit
  • gutes Vorstellungsvermögen gepaart mit Beobachtungsgabe und Konzentrationsfähigkeit.

Schulbildung

  • Sekundarschule*
  • Bezirksschule allgemeine Sekundarabteilung*

*Bezeichnungen je nach Kanton unterschiedlich

 

Weiterbildung

 

  • Kurse
    Angebote der Berufsverbände und der Fachschulen der Uhrenbranche
  • Zusatzlehre
    Zusatzlehre im anderen Fachgebiet möglich.
  • Höhere Fachprüfung
    Eidg. Dipl. Uhrmachermeister
  • Techniker/Technikerin TS
    In Restauration und Komplikation, in Mikrotechnik, in Uhrenkonstruktion
  • Ingenieur/Ingenieurin FH
    in Mikrotechnik, Richtung Uhrenentwicklung