Korundgruppe
Rubin und Saphir gehören zu den bekanntesten Edelsteinen.
Sie bestehen aus Aluminium und Sauerstoff. Kristalle aus reinem
Aluminiumoxid sind farblos, Spurenelemente färben jedoch
die Korundvarietäten zu roten Rubinen und zu blauen, gelben
und andersfarbigen Saphiren. Da sie die Härte 9 haben, sind
sie sehr strapazierfähig.
Beryllgruppe
Eines der aufbauenden Elemente dieser Steine ist das Beryllium,
daher auch der Name. Die Berylle haben eine Härte von 71/4.
Bedeutungsvoll sind zwei Beryll-Varietäten: der durch Chrom
grün gefärbte Smaragd und der durch Eisen hellblau
gefärbte Aquamarin.
Topas
Mit Härte 8 sind die Topase sehr hart. Topase kennt
man in mehreren Farben. Am bekanntesten sind die cognacfarbenen
Topase.
Turmaline
Es gibt kaum eine Farbe des Regenbogens, die die Turmaline
nicht hervorbrächten. Sie haben die Härte 71/4. Die häufigsten
Turmalinfarben sind Grün und Rosa.
Quarzgruppe
Wenn Kieselsäure (Siliziumdioxid) trigonal auskristallisiert,
entsteht Quarz. Er hat die Härte 7. Zur Untergruppe der
kristallinen Quarze gehören Bergkristall, Amethyst und Rauchquarz.
Zur Untergruppe der kryptokristallinen Quarze gehören
Rosaquarz, Jaspis, Tigerauge, Chalcedon, Achat etc.
Opalgruppe
Der besondere Reiz der Opale liegt in ihrem Farbenspiel,
dem Opalisieren. Spuren von Eisen färben den orangeroten
Feueropal. Aus Mexiko stammt der Wasseropal, doch 90%
der Opale werden heute
in Australien gefunden. Der begehrteste und weitaus kostbarste
ist der Schwarzopal. Ist Opalmasse im geschliffenen Stein
noch mit Muttergestein verwachsen, so spricht man bei
mexikanischen
Steinen von Opalmatrix, bei australischen von Boulder-Opal.
Feldspatgruppe
Der bekannteste Edelstein aus der Feldspatgruppe
ist der Mondstein, der durch seinen zartblauen Schimmer
besticht. |